Energieeinsparung in Schulen
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Einführung
Fast jedem von uns sind die Tatsachen bekannt: die Menschheit verbraucht an allen Ecken und Enden unmäßige Mengen von sogenannten fossilen Energieträgern. Das sind Erdgas, Erdöl und Kohle zur Erzeugung von Wärme und Strom sowie zum Antrieb von Autos. Unliebsame Begleiterscheinung ist dabei das Kohlendioxid, das eine wesentliche Ursache für den Treibhauseffekt (ca. 50 %) darstellt.
Diese Temperaturerhöhung wird nicht nur angenehme Folgen, z. B. Apfelsinenplantagen in Deutschland, haben. Viel schwerwiegender sind die Nachteile:
- Anstieg des Meeresspiegels mit Überflutungen tief gelegener Länder
- Zunahme von besonders schweren Stürmen mit Überflutungen auch in unserem Land
- Veränderungen in der Regenverteilung in größeren Gebieten, was sicherlich zu großen Ernteausfällen führen wird
- Verschiebung von Klimazonen
Wann das alles eintrifft? Wir wissen es nicht genau. Aber es gibt genügend Anzeichen, dass die Veränderungen bereits begonnen haben. Viel wichtiger ist die Frage, was sich dagegen unternehmen lässt.
Die Politiker haben schon öfter (Rio, Berlin & Kyoto) im großen Stil darüber geredet, leider ohne Folgen. Jedenfalls ist ihnen bekannt, was zu unternehmen wäre, nur durchsetzen lässt es sich mit ihnen nicht.






Es wäre einfach unglaublich, wenn wir nichts gegen die drohende Gefahr machen würden, gibt es doch die einfachsten Maßnahmen , die gegen das weitere Voranschreiten des Temperaturanstiegs auf der Erde - und seien es nur kleinste Bruchteile - schon einen Erfolg bringen.
Wie, das soll kurz erklärt werden:
Beim Verbrennen der fossilen Energieträger wird, wie gesagt, Kohlendioxid = CO2 frei.
Werden weniger dieser Energieträger verbrannt, so verringert sich die Menge des freigesetzten CO2, was letztlich ein wichtiger Beitrag zum Schutz des Klimas ist. Die bei der Verbrennung von Erdgas, Erdöl und Kohle frei werdende Energie misst man als Wärmeenergie in Kilowattstunden (kWh).
Die Arbeit einer Zentralheizung lässt sich in Kilowattstunden berechnen. Arbeitet das Gerät über eine Stunde mit der Leistung von einem Kilowatt, hat es logischerweise eine Kilowattstunde = 1 kWh verbraucht.
Verbrennen wir nun Erdgas, so setzen wir pro kWh ca. 255 g CO2 frei, bei Erdöl sind es ca. 358 g CO2 pro kWh, wobei 1 Liter Öl oder 1 m3 Gas ca. 10 kWh Energieinhalt hat.
Beim Strom sind es (bundesdurchschnittlich) immerhin ca. 636 g CO2 (Kohle spielt nur noch bei der Stromherstellung eine Rolle). Es kommen allerdings noch andere Treibhausgase hinzu, so dass man mit CO2 -Äquivalenten (>1 kg) rechnet.
==> Übrigens: Nutzen wir die Energie der Sonne,
          so wird kein CO2 frei.

Also, jetzt müsste allen klar sein, wo der Lösungsansatz liegt.
Warum fangen wir nicht in der Schule an? Energiesparen macht Spaß und bringt eine Menge Erfahrung, die auch im privaten Bereich sofort eingesetzt werden kann. Gerade die Schule eignet sich dafür, fühlte sich doch bisher niemand so richtig zuständig. Das kann jetzt mit unserer Hilfe anders werden!
Das lohnt sich auf zweifache Weise: einerseits weniger CO2, andererseits könnten wir/die Schule einen Teil von den eingesparten Kosten zurückbekommen. Man muss sich wirklich fragen, warum das alles erst jetzt losgeht.
Aber es ist bestimmt noch nicht zu spät, vorausgesetzt, viele machen mit!